Katzenschnupfen

Stille Wasser sind gefährlich - Zeitgemäßer Schutz vor Leptospirose

Leptospirose – eine Gefahr für Hund und Mensch

Die Canine Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche) ist eine weltweit bei Hunden verbreitete, durch Bakterien hervorgerufene Erkrankung. Allerdings kann sie vom Hund auch auf den Menschen übertragen werden, weshalb es sich bei der Leptospirose auch um eine Zoonose handelt, in diesem Falle sogar um die am weitesten verbreitete Zoonose der Welt. Aufgrund der steigenden Zahl von Infektionen bei Mensch und Hund in den letzten Jahren galt die Leptospirose als „re-emerging infectious disease“. Die meisten Krankheitsfälle beim Menschen sind auf freizeitbedingten Wasserkontakt oder berufliche Exposition zurückzuführen, in Einzelfällen ließ sich aber auch ein Zusammenhang mit der Haltung von Hunden herstellen.

Eine Infektion mit Leptospiren ist jedoch auch für Hunde lebensgefährlich, insbesondere für ungeimpfte Hunde.

Leptospirose-Impfung L4

Hunde können sich leicht über Erreger haltiges Wasser anstecken. Daher empfehlen Tierärzte, jeden Hund standard- und regelmäßig gegen diese gefährliche Infektionskrankheit impfen zu lassen. Besonders gefährdet sind Jagdhunde, aber auch Hunde in Reitställen und ländlichen Gegenden. Aber auch „Wasserratten“ wie z.B. Retriever und alle Hunde, die auf Wiesen und Feldern sowie im Wald spazieren gehen. Generell können sich jedoch alle Hunde -auch Stadthunde- infizieren, denn die Bakterien ausscheidenden Nagetiere sind überall.  Infektionen mit den Bakterien können für Hunde einen tödlichen Ausgang haben. Besonders gefährdet sind ungeimpfte und damit ungeschützte Hunde.